Stellenwert des operativen Eingriffs auf das Überleben nach Progression und Gesamtüberleben in der Progressionsbehandlung höhergradiger hirneigener Tumoren

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dc.contributor.advisor Tabatabai, Ghazaleh (Prof. Dr. Dr.)
dc.contributor.author Rang (geb. Gohde), Julia
dc.date.accessioned 2022-11-11T12:16:08Z
dc.date.available 2022-11-11T12:16:08Z
dc.date.issued 2022-11-11
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/132964
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1329643 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-74319
dc.description.abstract Siebenundzwanzig Prozent aller hirneigenen Tumoren sind Gliome. Das Glioblastom ist einer der am häufigsten auftretenden hirneigenen Tumoren im Erwachsenenalter. Die Inzidenz liegt bei 3,2/100.000 Erwachsenen pro Jahr (Ostrom et al. 2020). Die Prognose gilt nach wie vor als schlecht (Weller 2014). Der therapeutische Stellenwert der Resektion in der Primärsituation eines Glioblastoms ist klar belegt (Sanai et al. 2011). Eine verlängerte Überlebenszeit durch makroskopische Komplettresektion ist bereits ausreichend durch Studien nachgewiesen (Stummer et al. 2006). Die Bedeutung der Resektion nach Progression ist hingegen noch nicht hinreichend durch Studien belegt. Aus diesem Defizit leitet sich unsere Studie ab, in der wir den Stellenwert des operativen Progressionseingriffs auf das Überleben nach Progression und Gesamtüberleben in der Progressionsbehandlung höhergradiger hirneigener Tumoren untersuchten. In der vorgelegten Studie untersuchten wir Daten von Patienten mit neu diagnostizierten höhergradigen Gliom, welche im Universitätsklinikum in Tübingen behandelt wurden. Die Überlebenszeitanalysen wurden anhand von Kaplan-Meier-Analysen durchgeführt und durch Einbeziehung von anderen prädiktiven Faktoren der Stellenwert der Resektion nach Progression mittels univariater und multivariater Cox-Regressionsanalysen überprüft.Die Studie zeigte, dass eine Resektion des Glioblastoms nach Progression sowohl mit einer verlängerten Gesamtüberlebenszeit als auch mit einer verlängerten Überlebenszeit nach Progression korrelierte. Auch in der multivariaten Analyse zeigte sich die Re-Resektion als unabhängiger Faktor. Eine subtotale Resektion des Rezidivtumors brachte hingegen keinen signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben sowie postprogressionsfreien Überleben in unserem Patientenkollektiv. Eine Resektion im Progressionsfall ist somit also als eindeutig sinnvoll einzuordnen, wenn diese als makroskopische Totalresektion ohne den Verbleib von restlichem Tumorgewebe durchgeführt werden kann. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.title Stellenwert des operativen Eingriffs auf das Überleben nach Progression und Gesamtüberleben in der Progressionsbehandlung höhergradiger hirneigener Tumoren de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2022-08-26
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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