Ergebnisse der Real-Time Elastographie vor Radioiodtherapie autonomer Adenome

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URI: http://hdl.handle.net/10900/128067
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1280673
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-69430
Dokumentart: Dissertation
Date: 2022-06-15
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Bares, Roland (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2022-04-29
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Other Keywords: Schilddrüse
Adenome
Elastographie
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Inhaltszusammenfassung:

In der vorgelegten Arbeit wurde die prognostische Bedeutung der elastographisch bestimmten Härte von autonomen Adenomen der Schilddrüse für den Erfolg einer späteren Radioiodtherapie untersucht. Dabei wurde geprüft, ob die Elastizität der Knoten einen signifikanten Einfluss auf die Beseitigung der Hyperthyreose, die Normalisierung des szintigraphischen Befundes und die posttherapeutische Volumenabnahme der Knoten hat. Überdies wurden auch das elastographische Befundmuster autonomer Adenome und sein Zusammenhang mit den sonomorphologischen und dopplersonographischen Befunden analysiert. Eingeschlossen in die retrospektive Auswertung wurden die Daten von 51 autonomen Adenomen bei 43 Patienten. Die Elastogramme wurden qualitativ und quantitativ anhand eines selbst entwickelten Scoring-Systems beurteilt. Für die Bewertung ihrer prognostischen Bedeutung wurden aufgrund ihres objektiven Charakters ausschließlich die quantitativen Scores verwendet. Der Erfolg der Radioiodbehandlung wurde anhand der Ergebnisse von Nachuntersuchungen 3 bzw. 12 Monate nach Therapie bestimmt. Erfolgskriterium war die Beseitigung der vorbestehenden Hyperthyreose. Nur bei 2 Behandlungen kam es zu einem ungenügenden Therapieeffekt. Die Adenome wiesen jeweils den härtesten Score (3) auf. Patienten mit dem Score 3 (n=17) zeigten gegenüber Patienten mit dem Score 1 (n=1) bzw. 2 (n=33) auch häufiger eine Restautonomie und eine geringere Abnahme des Adenomvolumens. In der konventionellen Sonographie fanden sich bei ihnen häufiger eine Hypoechogenität, Makrokalzifizierungen und eine intranoduläre Vaskularisierung. Ein ungünstiger Einfluss erhöhter Gewebehärte auf die Wirkung der Radioiodbehandlung kann somit nicht ausgeschlossen werden. Zwar sind Therapieversager selten, dennoch erscheinen weitergehende Untersuchungen zur Bestätigung der erhobenen Befunde und Klärung der dabei wirksamen Mechanismen wünschenswert, um etwaige, bislang noch nicht berücksichtigte Effekte zur Therapieoptimierung nutzen zu können.

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