Das archäologische Paradox – keine Gräberfeldanalyse ohne Simulation

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dc.contributor.author Düring, Andreas
dc.date.accessioned 2022-03-22T06:55:21Z
dc.date.available 2022-03-22T06:55:21Z
dc.date.issued 2023-06
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/125493
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-66856
dc.description.abstract Ein demografischer Filter ist wirksam in der Gräberfelderarchäologie und er ist hochgradig komplex. In diesem Beitrag wird argumentiert, dass die von Wood et al. 1992 beschriebenen Effekte der demographischen Komplexität, der selektiven Mortalität und der Risikoheterogenität nicht nur Einfluss auf die Analyse von Bevölkerungen auf Grundlage anthropologischer Daten haben, sondern die Effekte ebenso sehr, wenn nicht gar stärker, Einfluss auf archäologische Interpretationen von Friedhöfen und Gräberfeldern haben. In Anlehnung an das osteologische Paradox, bezeichne ich das als generelles archäologisches Paradox. Wie die Analyse von Pathologien, ist auch die Analyse von Artefakten, Grabbeigaben etc. in Gräbern ein inverses demografisch-mathematisches Problem. Und es ist ein tiefer Graben zwischen den Überresten der Toten und den einst lebenden Personen und Gruppen zu überwinden, der es notwendig macht, das methodische Spektrum der Anthropologie und Archäologie zu erweitern und neu nachzudenken. Demografische Simulationen sind ein notwendiges Handwerkszeug der Gräberfelderanalyse. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.relation.ispartofseries Tuebingen Paleoanthropology Book Series;2
dc.rights cc_by-nc-nd
dc.rights.uri https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode
dc.subject.other Artefakte de_DE
dc.subject.other Paläoepidemiologie de_DE
dc.subject.other Simulation de_DE
dc.subject.other Osteologisches Paradox de_DE
dc.subject.other Gräberfelder de_DE
dc.subject.other Archäologie de_DE
dc.subject.other Demografie de_DE
dc.title Das archäologische Paradox – keine Gräberfeldanalyse ohne Simulation de_DE
dc.type BookPart de_DE

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