Untersuchungen zur Rolle von iNKT-Zellen bei Systemischer Sklerose

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dc.contributor.advisor Schneidawind, Dominik (PD Dr.)
dc.contributor.author Kettemann, Felix
dc.date.accessioned 2022-03-08T11:48:57Z
dc.date.available 2022-03-08T11:48:57Z
dc.date.issued 2022-03-08
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/125302
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1253023 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-66665
dc.description.abstract Die Systemische Sklerose (SSc) ist eine rheumatische Erkrankung, die mit Immunsuppressiva nur unzureichend therapiert werden kann. Die Pathogenese der SSc basiert auf einem Bruch der immunologischen Toleranz gegenüber endogenen Antigenen und ist durch eine progressive Fibrosierung vitaler Organe gekennzeichnet. Humane iNKT-Zellen werden durch einen semi-invarianten T-Zellrezeptor (TZRalpha Valpha24-Jalpha18) mit hoher Affinität zu Glykolipiden definiert. Typischerweise sezernieren iNKT-Zellen große Mengen immunregulatorischer Zytokine (z.B. IFNµ, IL-4, IL-17, u.a.) und nehmen durch ihre Interaktion mit anderen lymphatischen und myeloischen Zellen einen zentralen Platz im immunregulatorischen Netzwerk ein. Die immunregulierende Bedeutung der iNKT-Zellen für die Pathogenese der SSc ist bisher kaum untersucht. Ziel dieser Arbeit war deshalb, die funktionelle Bedeutung von iNKT-Zellen für die Pathogenese der SSc zu überprüfen. Hierzu wurden PBMC aus peripherem Blut von 88 SSc-Patienten und 33 gesunden Probanden durchflusszytometrisch untersucht. Die Zytokinproduktion und Proliferation der Lymphozyten wurden in Zellkultur-Versuchen analysiert. Es zeigte sich eine deutliche Reduktion der iNKT-Zellzahl im Blut der Patienten, wohingegen T-Zellen, B-Zellen und Treg in vergleichbarer Anzahl detektiert wurden. Es zeigte sich keine Korrelation der Anzahl von iNKT-Zellen und BSG, CRP, Autoantikörpern, µ-Globulinen, Erkrankungsdauer, Schwere des Hautbefalls oder Einnahme von Immunsuppressiva. Sowohl für iNKT-Zellen als auch T-Helferzellen zeigte sich in vitro eine vermehrte Produktion von IL-17. T-Helferzellen produzieren zudem weniger IL-4. iNKT-Zellen zeigten funktionelle Beeinträchtigungen in Form eines ausgeprägten Proliferationsdefizits. Unsere Ergebnisse liefern weitere Erkenntnisse zur Immunpathologie der SSc. iNKT-Zellen sind verringert und zeigen ein verändertes Zytokinprofil. Obwohl pathologisch verändert, scheinen sie individuelle Surrogatparameter für die Krankheitsaktivität nach Ausbruch der Erkrankung nicht direkt zu beeinflussen. Der Nachweis funktioneller Störungen von iNKT-Zellen bei SSc eröffnet interessante Ansätze für neue immuntherapeutische Möglichkeiten. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Untersuchungen zur Rolle von iNKT-Zellen bei Systemischer Sklerose de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2022-01-28
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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