Ein bildgebendes Verfahren zur Messung lokalisierter Magnetfeldfluktuationen

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dc.contributor.advisor Fortágh, József (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Beck, Carola
dc.date.accessioned 2021-12-20T13:51:08Z
dc.date.available 2021-12-20T13:51:08Z
dc.date.issued 2021-12-20
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/121901
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1219019 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-63266
dc.description.abstract Das in dieser Dissertation vorgestellte bildgebende Verfahren zur Messung lokalisierter Magnetfeldfluktuationen kombiniert zwei gut verstandene Verfahren auf dem Gebiet der Physik ultrakalter Atome auf eine völlig neue Weise. Die Präparation ultrakalter Atomwolken an einem Atomchip gibt dem Experimentator eine präzise Kontrolle über deren Position in allen Raumrichtungen, während ein Einzelatomdetektionsmechanismus Spinflips in der Atomwolke auf Grund von Magnetfeldfluktuationen dynamisch und in Echtzeit zustandsselektiv nachweisen kann. Die Messsonde des bildgebenden Verfahrens ist eine ultrakalte Atomwolke, welche über den zu messenden Bereich bewegt wird, wobei in Echtzeit die Statistik der Atome gemessen wird, welche in Folge von Spinflips die Wolke verlassen haben. Das Verfahren kann insbesondere für die Vermessung von stromtragenden Nanoresonatoren zur Realisierung eines Quantengalvanometers eingesetzt werden [1]. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf einer gründlichen Kalibration des bildgebenden Verfahrens, wofür zahlreiche Methoden entwickelt wurden. Als erste Anwendung wird der Nachweis lokalisierter Spinflips nahe mikrostrukturierter metallischer Oberflächen demonstriert, welcher mit bisher gezeigten, weniger sensitiven Verfahren [2] nicht nachweisbar wäre. Im Vergleich mit den vielfältigen technologischen Ansätzen zur Realisierung hochsensitiver und hochauflösender Magnetometer – wie z.B. den bereits zu medizinischen Zwecken bei der Magnetoenzephalographie eingesetzten SQUIDs – zeigt sich, dass das in dieser Arbeit demonstrierte Magnetometer sich mit einer Ortsauflösung von 3µm entlang relevanter Dimensionen und einer Sensitivität von 18pT/√Hz in die Reihe der Technologien einreiht, deren Verhältnis von Sensitivität und Auflösungsvermögen sich entlang einer bisher unüberwundenen Technologiegrenze [3] bewegt. [1] O. Kálmán, T. Kiss, J. Fortágh, and P. Domokos, Nano Lett. 2012, 12, 1, 435–439 (2011). [2] Y. Lin, I. Teper, C. Chin, V. Vuletić, Phys. Rev. Lett. 92, 050404 (2004). [3] M. W. Mitchell, S. Palacios Alvarez, Rev. Mod. Phys. 92, 021001 (2020). de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Physik , Atomphysik , Magnetismus , Experimentalphysik , Feldstärkemessung de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 530 de_DE
dc.subject.other Magnetometrie de_DE
dc.subject.other Magnetometer en
dc.subject.other Magnetometer de_DE
dc.subject.other Bose-Einstein-Kondensat de_DE
dc.subject.other Bose-Einstein condensate en
dc.subject.other Ultrakalte Atome de_DE
dc.subject.other Ultracold atoms en
dc.subject.other Atomchip de_DE
dc.subject.other Atomchip en
dc.subject.other Magnetometry en
dc.title Ein bildgebendes Verfahren zur Messung lokalisierter Magnetfeldfluktuationen de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2021-10-29
utue.publikation.fachbereich Physik de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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