Bedeutung des oxidativen Stresses bei der PEMF-stimulierten Reifung primärer humaner Osteoblasten

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dc.contributor.advisor Nüssler, Andreas (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Birk, Johannes
dc.date.accessioned 2021-11-23T16:23:33Z
dc.date.available 2021-11-23T16:23:33Z
dc.date.issued 2021-11-23
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/120972
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1209723 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-62339
dc.description.abstract Im Rahmen des demografischen Wandels steht unsere Gesellschaft zunehmend vor den Herausforderungen medizinischer Bedürfnisse älterer Patienten, z. B. der Frakturversorgung bei Multimorbidität und Osteoporose. Nicht-invasive Stimulatoren des Knochenwachstums, insbesondere die Stimulation mit elektromagnetischen Feldern (EMF), bieten hierbei Hoffnung, jedoch ist die Studienlage widersprüchlich. In Vorarbeiten wurde ein spezifisches pulsierendes EMF in Zellkulturexperimenten (mit primären humanen Osteoblasten, kurz phOB) ausgewählt. Anhand des Ansprechens erfolgte eine Einteilung der Spender von phOB in Non-Responder (NR) und Responder (R). In der vorliegenden Arbeit wurde der Stimulationseffekt auf die Genexpression verschiedener mit oxidativem Stress assoziierter Gene untersucht und beide Gruppen miteinander verglichen. Initial erfolgte mittels qRT-PCR, an gepoolten Spendern beider Gruppen, ein Screening zur Identifikation möglicher Kandidatengene. Diese Gene (GSR, UCP2, NOX4, CCL5, GPX1, GPX3, CAT und SOD2) wurden in Folge mittels RT-PCR und Enzymassays weiter untersucht. Die größte Zunahme während Reifung zeigten GPX3 und CAT in beiden Gruppen sowie CCL5 und SOD2 in der R-Gruppe. Die GPX3 und CAT Zunahme ließ sich im Trend in der RT-PCR bestätigen, eine Änderung der CCL5 und SOD2 ließ sich nicht bestätigen. Die größte Änderung durch PEMF-Stimulation zeigten SOD2 und CCL5 in der R-Gruppe in der qRT-PCR, dies ließ sich in der RT-PCR nicht weiter bestätigen. Auf Enzymebene ließen sich, v.a. methodisch bedingt, diese Effekte nicht bestätigen. Zusammenfassend ließ sich eine Unterteilung in eine NR- und R-Gruppe, wie vorbeschrieben, in der RT-PCR und in weiteren Zellkulturexperimenten, nicht sicher zeigen. Die größten Änderungen durch PEMF Stimulation zeigten sich bei CAT und GPX3 in beiden Gruppen. Eine ROS-Induktion durch PEMF-Stimulation konnte hier nicht gezeigt werden. Die Änderungen auf Transkriptionsebene und Enzymebene, sowie ein möglicher Übertragungsweg über Redoxgesteuerte Prozesse konnten in der vorliegenden Arbeit nicht genauer eingeordnet werden. Insbesondere eine Trennung nach NR- und R-Gruppe ist möglicherweise besser durch Cofounder wie z.B. Alter oder Nebenerkrankungen erklärt. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Oxidativer Stress , , Magnetische Stimulation de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other elektromagnetische Felder de_DE
dc.subject.other Osteoblastenreifung de_DE
dc.subject.other extremely low frequency pulsed electromagnetic field en
dc.subject.other pulsierende elektromagnetische Felder de_DE
dc.subject.other oxidative stress en
dc.subject.other elektromagnetische Stimulation de_DE
dc.subject.other primary human osteoblast en
dc.subject.other Osteoblasten de_DE
dc.subject.other primäre humane Osteoblasten de_DE
dc.subject.other Osteoblastendifferenzierung de_DE
dc.title Bedeutung des oxidativen Stresses bei der PEMF-stimulierten Reifung primärer humaner Osteoblasten de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2021-05-19
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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