Durchführbarkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Druck-Aerosol-Chemotherapie für peritoneale Metastasen (PIPAC): eine Register-Studie

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dc.contributor.advisor Königsrainer, Alfred (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Kurtz, Florian
dc.date.accessioned 2021-11-04T13:56:33Z
dc.date.available 2021-11-04T13:56:33Z
dc.date.issued 2021-11-04
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/120405
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1204059 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-61778
dc.description.abstract Einleitung Die Pressurized Intraperitoneal Aerosol-Chemotherapy (PIPAC) stellt ein neues Behandlungskonzept zur Therapie von Peritonealmetastasen (PM) dar. Mit effizienten pharmakologischen Eigenschaften können dabei neben einer tieferen Penetration und einer gleichmäßigeren Verteilung auch höhere lokale Konzentrationen des Chemotherapeutikums am Peritoneum erreicht werden. In der vorliegenden retrospektiven Auswertung wird das PIPAC-Verfahren an UKT-Patienten mit PM hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Durchführbarkeit analysiert. Material und Methoden Die Registerstudie wurde von einer Ethikkommission genehmigt (Ruhr- Universität Bochum). Es wurde eine retrospektive Analyse der Daten durchgeführt. Es wurden keine Einschlusskriterien definiert, die individuellen Therapieempfehlungen basierten auf den Beschlüssen des interdisziplinären Tumorboards. Die Sicherheitsbewertung erfolgte anhand der Common Terminology-Criteria for Adverse Events (CTCAE) Version 4.0. Eine histologische Bewertung der Tumorantwort wurde durch einen unabhängigen Pathologen mithilfe des vierstufigen Peritoneal-Regression-Grading-Score (PRGS) durchgeführt. Der PRGS und das Aszitesvolumen wurden nach jeder PIPAC bewertet. Ergebnisse Bei 71 Patienten, die an einer limitierten PM erkrankt waren, wurden insgesamt 142 PIPAC-Zyklen durchgeführt. Die PM stammten entweder aus einem Magenkarzinom (n = 26), einem kolorektalen Karzinom (n = 17), einem Pankreaskarzinom oder einem Karzinom des hepatobiliären Systems (n = 9), einem Ovarialkarzinom (n = 6), einem Karzinom des Appendix (n = 5), einem Pseudomyxoma peritonei (n = 4) oder aus einem anderen Tumor (n = 3). Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 58 ± 13 Jahre. Die Patienten waren stark vorbehandelt. Es wurde ein durchschnittlicher PCI von 19 ± 13 errechnet. Die laparoskopische Nicht-Zugriffsrate lag bei 7,7 % (11/142 Eingriffen). Die Patienten durchliefen im Durchschnitt zwei PIPAC-Zyklen. Da sich sämtliche Patienten mindestens einer PIPAC unterzogen, konnten alle in die Sicherheitsanalyse einbezogen werden. Hierbei konnte keine verfahrensbedingte Mortalität festgestellt werden. Es traten in 2,8 % der Fälle intraoperative und in 4,9 % aller Fälle postoperative Komplikationen auf. Da sich 39 Patienten mehr als einer PIPAC unterzogen, konnten diese in die Wirksamkeitsanalyse eingeschlossen werden. Hier konnte bei 36 der 39 Patienten eine histologische Bewertung der Tumoransprache mittels PRGS durchgeführt werden. Bei 24 Probanden (24/36 = 67 %) verbesserte sich der PRGS oder er blieb nach der zweiten PIPAC unverändert, was auf eine Tumorregression oder Stabilisierung der Erkrankung schließen lässt. Aszites konnte bei 24 Patienten diagnostiziert werden, wobei sich dieser unter PIPAC- Therapie signifikant reduzierte. Gemessen ab der ersten PIPAC, lag das mediane Überleben bei 11,8 Monaten (95% Konfidenzintervall: 7,45–16,2 Monate). Diskussion Anhand der zugrunde liegenden Ergebnisse war die PIPAC bei dem vorliegenden Patientenstamm in der Regel durchführbar, sicher und wurde gut vertragen. Des Weiteren konnte die PIPAC eine histologische Tumorregression bei der Mehrheit der Patienten induzieren und zu einer signifikanten Reduktion des Aszitesvolumens führen. Die Qualität der Ergebnisse der PIPAC an unserem Klinikum lässt sich gut mit der Literatur vergleichen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other PIPAC, Peritoneale Metastasierung de_DE
dc.title Durchführbarkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Druck-Aerosol-Chemotherapie für peritoneale Metastasen (PIPAC): eine Register-Studie de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2021-09-23
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source KURTZ, F., STRULLER, F., HORVATH, P., SOLAß, W., BOSMULLER, H., KONIGSRAINER, A. & REYMOND, M. A. (2018). Feasibility, Safety, and Efficacy of Pressurized Intraperitoneal Aerosol Chemotherapy (PIPAC) for Peritoneal Metastasis: A Registry Study. Gastroenterol Res Pract, 2018, https://doi.org/10.1155/2018/2743985 de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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