Wirkung der Tiefen Hirnstimulation auf Ganginitiierung, Gangblockaden und kognitive Flexibilität bei Patienten mit idiopathischem Parkinsonsyndrom

DSpace Repository


Dateien:

URI: http://hdl.handle.net/10900/118120
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1181207
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-59494
Dokumentart: Dissertation
Date: 2021-08-20
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Weiß, Daniel (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2021-03-02
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Other Keywords: Antizipatorische Haltungsanpassungen
Parkinson
Ganginitiierung
Gangblockaden
kognitive Flexibilität
Tiefe Hirnstimulation
SNr
STN
THS
APA
Set-Shifting
Parkinsonism
Freezing of Gait
DBS
Anticipatory postural adjustments
License: Publishing license including print on demand
Order a printed copy: Print-on-Demand
Show full item record

Inhaltszusammenfassung:

In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss von THS bei IPS-Patienten auf Ganginitiierung, FoG sowie Set-Shifting untersucht. Hierzu wurden die Probanden im MedOff untersucht und die Wirkung der THS in den Kondition STN, SNr und StimOff auf APAs, FoG sowie klinische Symptomatik getestet. Das Set-Shifting wurde im MedOff unter regulären Stimulationsbedingungen getestet. Ziel war es, durch den Vergleich von STN-THS bzw. SNr-THS mit StimOff neue Einblicke in die Wirkung der THS sowie in die Pathophysiologie der von Parkinson betroffenen neuronalen Netzwerke zu erlangen. Die Studie zeigte, dass die SNr-THS zu einer signifikanten Reduktion der APA-Amplitude in anterior-posterior Richtung im Vergleich zur Kondition StimOff führte. Dies galt nicht für die STN-THS. Dies weist darauf hin, dass STN und SNr möglicherweise auf verschiedene Arten eine Wirkung auf die Ganginitiierung haben und somit in verschiedenen neuronalen Netzwerken integrieren. Die Auftretenshäufigkeit sowie Schwere von FoG wurden weder durch die STN-THS noch durch die SNr-THS signifikant verringert. Auch eine signifikante Korrelation der Modulation der APA-AP Amplitude mit einer Reduktion der Auftretenshäufigkeit und Schwere von FoG durch SNr-THS konnte nicht gezeigt werden. Allerdings ergab sich ein Trend, der ein möglicher Hinweis darauf sein kann, dass kleinere APAs bei IPS-Patienten mit FoG möglicherweise ein Kompensationsmechanismus darstellen, der die Ganginitiierung erleichtert. Zudem zeigte sich sowohl für die STN-THS als auch für die SNr-THS eine Verbesserung der klinischen Symptomatik.

This item appears in the following Collection(s)