Steinzeugflaschen für Nähmaschinen- und Fahrradöl des Neumidol-Werks in Dernbach (Westerwald)

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URI: http://hdl.handle.net/10900/111372
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1113722
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-52748
Dokumentart: Aufsatz
Date: 2021-01-12
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Archäologie
DDC Classifikation: 930 - History of ancient world to ca. 499
Keywords: Steinzeug , Flasche , Westerwald
Other Keywords: Nähmaschinenöl
Fahrradöl
Dernbach
Neumidol
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Inhaltszusammenfassung:

Die Bestimmung der Primärfunktion einer Steinzeugflasche ist in aller Regel nur dann eindeutig möglich, wenn sich in die Wandung eingetiefte (Ritzung, Stempelung) oder auf die Wandung aufgebrachte (Papieretikett, Bemalung, Applikation, Aufspritzen von Emailfarbe mithilfe einer Schablone etc.) Kennzeichnungen erhalten haben. Gerade bei Flaschen, die ursprünglich ausschließlich mit einem oder mehreren Papieretiketten versehen wurden, ist ein Rückschluss auf den ehemaligen Inhalt häufig erschwert. Derartige Etiketten haben sich oft nicht erhalten. Zum Teil lösten sie sich durch wiederholten Gebrauch der Flaschen von selbst ab oder wurden von den jeweiligen Flaschenbesitzern zur weiteren Verwendung des Behältnisses für die Abfüllung einer anderen Flüssigkeit absichtlich entfernt. Daher ist es als Glücksfall zu bezeichnen, dass sich eine kleinformatige (H 11,3 cm), gepresste, zylindrische Flasche aus Steinzeug mit einem zwar schlecht erhaltenen, aber originalen hochrechteckigen Etikett in einem im Keller befindlichen Apothekenschrank überliefert hat. Sie enthielt einst „Nähmaschinen- und Fahrrad-Oel“ der Chemischen Fabrik Neumidol-Werk Dernbach (Westerwald), Inhaber Ilse und Hermann Neumeister.

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