Untersuchungen zur primären und sekundären Prävention von Hautkrebs

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URI: http://hdl.handle.net/10900/111068
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1110686
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-52444
Dokumentart: Dissertation
Date: 2020-12-29
Language: German
Faculty: 4 Medizinische Fakultät
Department: Medizin
Advisor: Garbe, Claus (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2020-12-03
DDC Classifikation: 610 - Medicine and health
Keywords: Hautkrebs
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

Einleitung Der helle Hautkrebs stellt die häufigste Krebsart innerhalb der weißen Bevölkerung dar, das Melanom ist die Krebsart mit den am schnellsten wachsenden Inzidenzzahlen aller Krebserkrankungen. Die Arbeit sollte die Frage beantworten, ob das Hautkrebs-Screening angepasst werden kann, um effektiver zu werden. ¬ Material und Methoden Die Arbeit besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird die aktuelle Literatur zum Hautkrebs dargestellt. Diese beinhaltet die Risikofaktoren ebenso wie eine Literaturübersicht über die Effizienz und Effektivität der Primär- und Sekundärprävention. Im zweiten Teil wird eine von der Ethikkommission Tübingen genehmigte Studie vorgestellt, bei der etwa 3.000 Beschäftigte im Rahmen einer betrieblichen Hautkrebsvorsorge-Untersuchung befragt und unter-sucht wurden. Ergebnisse Der Forschungsstand zeigt, dass die Risikofaktoren des Hautkrebses zahl-reich erforscht werden. Über die Effizienz von Hautkrebsprävention wurden sehr wenige Studien aufgefunden. Während über die Effektivität der Sekundärprävention weiterhin diskutiert, existieren bei der Primärprävention eine Fülle von Studien, die in einen Nutzen nachweisen konnten. Die Befragungen beleuchteten das Sonnenschutzverhalten Erwachsener und das von Eltern in Bezug auf ihre Kinder. Diskussion In der Arbeit wurde der Aufbau eines multimodularen Präventionskonzeptes für Deutschland entwickelt. Zielgruppenspezifische, meist digitale und personalisierte Interventionen, die die Stufen der Motivation berücksichtigen, haben sich als am effektivsten für eine mögliche Primärprävention in Deutschland bewiesen. Es ist allerdings weitere Forschung notwendig, um den Nutzen unter Versorgungsforschungsbedingungen zu evaluieren.

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