Geht der Verlust der Polarität im Gliom einher mit der Hochregulation einer Isoform des Wasserkanals Aquaporin-4?

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dc.contributor.advisor Fend, Falko (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Wenzel, Ulrike
dc.date.accessioned 2020-12-09T10:28:15Z
dc.date.available 2020-12-09T10:28:15Z
dc.date.issued 2020-12-09
dc.identifier.other 1742393233 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/110464
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1104640 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-51840
dc.description.abstract Ausgehend von der Fragestellung, ob der in Astrozytomen beobachtete Verlust der astrozytären Zellpolarisierung bezüglich der Verteilung des Wasserkanalproteins Aquaporin-4 mit der Malignität korreliert, wurde die Bildung der für die Zellpolarität bedeutsamen supramolekularen Organisation der Aquaporin-4- Moleküle in sogenannten orthogonalen Partikelkomplexen (OPKs) in Astrozytomen unterschiedlicher Malignität sowie in Zellkulturen humaner und muriner Astrozyten untersucht. Als Methoden kamen Gefrierbruchelektronenmikroskopie, Zellkultur und quantitative Real Time-PCR zum Einsatz. Bei der Untersuchung der OPK-Bildung in malignen Gliomen der WHO-Grade II-IV zeigte sich eine signifikante inverse Korrelation des Vorkommens von OPKs mit zunehmender Malignität. Weiterhin sollte beleuchtet werden, ob diese Korrelation erklärbar ist durch einen im Vergleich zu gesundem Gehirn zunehmenden Anteil der zur OPK- Bildung ungeeigneten Aquaporin-4-Isoform M1 an der Gesamtmenge von Aquaporin-4. Es konnte zwar eine erhöhte Expression von M1 gefunden werden, da aber die Isoform M23 noch stärker hochreguliert war, blieb auch in den von uns untersuchten Gliomen weiterhin M23 die überwiegende Aquaporin-4-Isoform, so dass das Verschwinden der orthogonalen Partikelkomplexe auf anderen Mechanismen beruhen muss. Es ist bis heute nicht vollständig verstanden, welche Bedingungen dazu führen, dass Aquaporin-4 orthogonale Partikelkomplexe bildet und welche Bedeutung diese supramolekulare Anordnung für dessen Funktion hat. Entscheidend ist aber, dass der Aggregationszustand von Aquaporin- 4 einen bedeutenden Wandel im Laufe der Tumorprogression erfährt und mögliche Angriffspunkte in der Therapie maligner Gliome bietet. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Gliom , Hirntumor , Wasserkanal , Astrozyt , Astrozytom de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Aquaporin-4 de_DE
dc.subject.other Astrocytoma en
dc.subject.other Gefrierbruchelektronenmikroskopie de_DE
dc.subject.other Freeze Fracture Electron Microscopy en
dc.subject.other Zellpolarität de_DE
dc.subject.other Glioma en
dc.subject.other Orthogonale Partikelkomplexe de_DE
dc.subject.other Orthogonal Arrays of Particles en
dc.subject.other Cell Polarity en
dc.title Geht der Verlust der Polarität im Gliom einher mit der Hochregulation einer Isoform des Wasserkanals Aquaporin-4? de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2020-11-06
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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