Vorhofflimmern bei Patienten mit Sick Sinus Syndrom. Kann die Rhythmuskontrolle durch einen Schrittmacher im AAISafeR®-Modus verbessert werden?

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dc.contributor.advisor Schröder, Stephen (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Tatur, Khaled
dc.date.accessioned 2020-07-03T09:10:45Z
dc.date.available 2020-07-03T09:10:45Z
dc.date.issued 2020-07-03
dc.identifier.other 1703447417 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/102133
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1021334 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-43512
dc.description.abstract Vorhofflimmern gehört zu den am häufigsten vorkommenden vorhofassoziierten Herzrhythmusstörungen und bezeichnet eine vorübergehende oder dauerhafte Herzrhythmusstörung mit ungeordneter Tätigkeit der Herzvorhöfe, wobei zwischen einer paroxysmalen, persistierenden und einer chronischen Subform differenziert werden kann. Aktuell sind in Deutschland ca. 300.000 Personen von der Erkrankung betroffen, die Prävalenz in der deutschen Erwachsenenpopulation (35- bis 74-Jährige) beträgt 2,5%. Häufig wird Vorhofflimmern durch kardiovaskuläre Vorerkrankungen ausgelöst, vor allem bei Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit, bei arterieller Hypertonie, bei Herzklappenfehlern oder Herzmuskelerkrankungen. Als Mechanismen bei der Entstehung wurden pathogenetisch unifokale und multifokale atriale Impulsbildungen nachgewiesen. Die therapeutische Intervention bei vorliegendem Vorhofflimmern orientiert sich wesentlich an der Dauer (paroxysmal, persistierend oder permanent/ chronisch) und dem Ausmaß der Beschwerden und zielt zum einen auf die Behandlung der Herzrhythmusstörung und zum anderen auf die Vermeidung von Embolien ab. Insbesondere bei symptomatischem bradykarden, persistierendem oder permanentem Vorhofflimmern ist die Implantation eines Schrittmachers indiziert, wobei vor allem Zweikammersysteme mit DDD(R) und AAISafeR®-Modus zum Einsatz kommen. Zur Senkung des Embolierisikos werden NOAK verabreicht. Ziel der vorliegenden Dissertation ist es, in einem Patientenkollektiv mit Sick Sinus Syndrom die postoperative Prävalenz eines Vorhofflimmerns nach Implantation eines AAISafeR®-Modus Schrittmachers zu untersuchen. Von großer Bedeutung waren die Symptome Schwindel und Synkope, wobei sich hier prä- und postoperativ kaum Unterschiede zeigten. Bei 8.0% der Patienten konnte durch die Implantation das präoperativ bestehende Vorhofflimmern vermieden werden, während sich bei knapp der Hälfte der Patienten hier kein Effekt zeigte. Eine Verbesserung der Symptomatik (vor allem bezogen auf die Symptome Schwindel und Synkope) konnte allerdings bei 72.0% der Patienten erreicht werden. Insgesamt deutet sich an, dass die Vorhofflimmerdauer unter atrialer Schrittmacherstimulation mit dem AAISafeR®-Modus sehr kurz gehalten wird. Thrombembolische Komplikationen können vor allem bei denjenigen Patienten nachhaltig gesenkt werden, die zusätzlich NOAK erhalten und einen CHA2DS2-VA-Score < 2,5 haben, der Vergleich der Ergebnisse mit der Literatur gestaltete sich jedoch als schwierig, da vergleichbare Studien mit Fokussierung auf eine AAISafeR®-Modus Schrittmacherstimulation international fehlen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Vorhofflimmern , Herzrhythmusstörung , Herzschrittmacher de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Vorhofflimmern bei Patienten mit Sick Sinus Syndrom. Kann die Rhythmuskontrolle durch einen Schrittmacher im AAISafeR®-Modus verbessert werden? de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2020-06-19
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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