Größenkorrelation vom Triple-Negativen Mammakarzinom in Mammographie und MRT im Vergleich zur Histopathologie

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/101932
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1019325
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-43311
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2020-06-29
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Wiesinger, Benjamin (Prof. Dr. med.)
Tag der mündl. Prüfung: 2020-05-08
DDC-Klassifikation: 610 - Medizin, Gesundheit
Schlagworte: Brustkrebs , Mammografie , Kernspintomografie , Histopathologie , Größe
Freie Schlagwörter: Größenkorrelation
Mammakarzinom
Triple-negativ
TNBC
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

In dieser Studie konnte eine Korrelation zwischen der MR-mammographisch gemessenen Tumorgröße und der histologischen Tumorgröße in einem Referenzrahmen von ±10 mm gezeigt werden. Die konventionelle Mammographie zeigte sich der MR-Mammographie unterlegen. In dem angegebenen Referenzrahmen von ±10 mm Abweichung bei der radiologischen Größenbestimmung stimmten mammographisch 63,3% der TNBC mit der histologischen Tumorgröße überein. MR-mammographisch stimmten 91,5% der TNBC mit der histologischen Tumorgröße überein. Dieser Unterschied kann unter anderem durch die Anzahl der mammographisch okkulten TNBC begründet werden. MR-mammographisch war kein TNBC okkult. Patientinnen mit einem TNBC profitieren daher von einer MR-Mammographie. Dies gilt insbesondere bei dichtem Brustdrüsengewebe und jüngerem Patientinnenalter da hierdurch eine bessere Detektion und Größenbestimmung des Primärtumors sowie eine bessere Detektion möglicher okkulter weiterer Herde und einer möglichen Multifokalität oder Multizentrizität ermöglicht wird. Vor einer prozeduralen Änderung ist zur histopathologischen Sicherung der Diagnose eine Biopsie zu empfehlen. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Studie ist zu erwägen weitere Daten der Patientinnen zu erheben um ergänzende Informationen bezüglich eines Langzeit-Verlaufs inklusive Rezidivrate und Langzeitüberleben zu erhalten.

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