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<title>4 Medizinische Fakultät</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42130</link>
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<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 06:08:40 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-09-17T06:08:40Z</dc:date>
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<title>Der Einfluss von Schlaf auf das Erlernen mehrdimensionaler Stimulus-Response-Assoziationen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183382</link>
<description>Der Einfluss von Schlaf auf das Erlernen mehrdimensionaler Stimulus-Response-Assoziationen
Müller, Carolin
Der Mensch ist im Alltag zahlreichen Reizen ausgesetzt, die mit passenden motorischen Reaktionen verknüpft werden müssen. Die vorliegende Studie untersuchte, ob die Verknüpfung visueller Reize mit einem bestimmten Aufgabenkontext und einer spezifischen motorischen Reaktion durch eine anschließende Schlafphase gefestigt wird. Hierzu wurden 47 gesunde Erwachsene in einem Between-Subjects-Design untersucht, wobei eine nächtliche Schlafphase mit einer vergleichbaren Wachphase verglichen wurde. Mithilfe eines Priming-Paradigmas wurden Stimulus-Aktions- und Stimulus-Klassifikations-Assoziationen getrennt erfasst. Die Gedächtnisleistung wurde anhand von Reaktionszeiten, Switch costs und Korrektheit bewertet. Zusätzlich wurde in der Schlafgruppe die Schlafspindelaktivität während des Non-REM-Schlafs analysiert. Für Stimulus-Aktions-Assoziationen zeigten sich schlafabhängige Veränderungen: Die Action-Switch costs nahmen nach Schlaf zu, während sie nach Wachsein abnahmen. Zudem blieb die Korrektheit nach Schlaf besser erhalten. Eine höhere Schlafspindelaktivität war außerdem mit einer stärkeren Konsolidierung von Stimulus-Klassifikations-Assoziationen verbunden. Insgesamt liefern die Ergebnisse Hinweise darauf, dass Schlaf zur Konsolidierung von Stimulus-Response-Assoziationen beiträgt, wobei insbesondere Stimulus-Aktions-Assoziationen von schlafabhängigen Konsolidierungsprozessen profitieren könnten. Die Befunde sprechen zudem für eine Beteiligung der Non-REM-Schlafspindelaktivität an der Konsolidierung dieser Gedächtnisinhalte, wobei deren Einfluss vom jeweiligen Assoziationstyp und den Aufgabenanforderungen abzuhängen scheint.
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<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/183382</guid>
<dc:date>2026-09-16T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Zusätzliche Atemarbeit durch verschiedene  CPAP-Systeme bei spontanatmenden Früh- und  Neugeborenen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183332</link>
<description>Zusätzliche Atemarbeit durch verschiedene  CPAP-Systeme bei spontanatmenden Früh- und  Neugeborenen
Sterzik, Hanna
Es werden eine Vielzahl verschiedener CPAP-Systeme zur nicht-invasiven &#13;
Behandlung respiratorischer Insuffizienz von Früh- und Neugeborenen &#13;
eingesetzt. Ein Versagen der CPAP-Atemunterstützung ist vermutlich nicht &#13;
selten auf eine respiratorische Erschöpfung des Kindes zurückzuführen. Eine &#13;
wichtige Rolle könnte dabei die durch das CPAP-Gerät verursachte zusätzliche &#13;
Atemarbeit (imposed work of breathing, iWOB) spielen.  &#13;
&#13;
Ziel dieser Studie war es, die inspiratorische iWOB (iWOBinsp) verschiedener, in &#13;
der Neonatologie üblicher CPAP-Systeme bei zwei verschiedenen simulierten &#13;
Patienten (Frühgeborenes und Neugeborenes) und zwei verschiedenen PEEP&#13;
Niveaus (5 und 10 cmH2O) in in-vitro Versuchen zu ermitteln. &#13;
&#13;
Hierzu wurden unter Verwendung eines neonatalen Lungenmodells, 3D&#13;
gedruckter Dummys von Simulationspatienten und geräte- und patiententypischer Schlauchsysteme und Interfaces 14 CPAP-Geräte bzgl. der iWOBinsp &#13;
mittels zweifaktorieller ANOVA und Interaction-Plots unter Berücksichtigung des &#13;
Konnektierens und Diskonnektierens als Störeffekte statistisch ausgewertet und &#13;
verglichen. &#13;
&#13;
Während insgesamt 8100 Atemzügen wurde bei den Geräten Benveniste®, &#13;
NeoBreathe® und Eve® die geringste und bei dem Gerät Perivent® die höchste &#13;
iWOBinsp nachgewiesen. Zudem beeinflusste der Mechanismus zur &#13;
Generierung des PEEP sowohl die absolute Höhe als auch die Korrelation der &#13;
iWOBinsp mit dem PEEP-Niveau. &#13;
&#13;
Damit ermöglichen die vorliegenden Daten einen umfassenden Vergleich der &#13;
iWOBinsp verschiedener in der Neonatologie eingesetzter CPAP-Geräte unter &#13;
Simulation eines Früh- und eines Neugeborenen bei zwei PEEP-Niveaus. &#13;
Kenntnis der iWOBinsp kann bei der Wahl der CPAP-Geräte helfen und könnte &#13;
möglicherweise durch eine Reduktion der respiratorischen Belastung der &#13;
Patienten das klinische Outcome verbessern.
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<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/183332</guid>
<dc:date>2026-09-15T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Einfluss der Kopfposition auf die Effektivität der Maskenbeatmung Früh- und Neugeborener im Rahmen der Erstversorgung</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183238</link>
<description>Einfluss der Kopfposition auf die Effektivität der Maskenbeatmung Früh- und Neugeborener im Rahmen der Erstversorgung
Koneffke, Annalena
Bei circa 3-11% aller Neugeborenen ist postnatal eine Maskenbeatmung notwendig. Die Effektivität dieser Intervention kann durch Atemwegsobstruktionen signifikant reduziert werden. Als mögliche Ursache für das Auftreten von Atemwegsobstruktionen wird unter anderem eine Fehlpositionierung des kindlichen Kopfes während der Beatmung angenommen, daher empfehlen internationale Leitlinien die sogenannte Schnüffelstellung. Ziel der Studie war die Untersuchung des tatsächlichen Einflusses der Kopfposition auf das Auftreten von Atemwegsobstruktionen und Maskenlecks während der Beatmung. Insbesondere stärker überstreckte Kopfhaltungen scheinen mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Atemwegsobstruktionen assoziiert zu sein, während stärker flektierte Kopfhaltungen tendenziell das Auftreten eines Maskenlecks begünstigen, was die Effektivität der Beatmung potenziell ebenfalls negativ beeinflussen kann. Bei der Stratifizierung nach Gestationsalter zeigte sich, dass insbesondere bei Frühgeborenen eine Tendenz zur stärkeren Überstreckung des Kopfes bei der Beatmung besteht. Zudem besteht eine hohe interindividuelle Varianz beim Positionieren des kindlichen Kopfes während der Maskenbeatmung.
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<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/183238</guid>
<dc:date>2026-09-11T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Welchen Einfluss hat die Adaptivität menschlicher Interaktion auf die klinische Effektivität bei digitalen Gesundheitsinterventionen für Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Erkrankungen?</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183225</link>
<description>Welchen Einfluss hat die Adaptivität menschlicher Interaktion auf die klinische Effektivität bei digitalen Gesundheitsinterventionen für Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Erkrankungen?
Ober, Hannah Franziska
Die vorliegende Arbeit befasste sich mit dem Einfluss menschlicher Interaktion auf die klinische Wirksamkeit bei digitalen Therapien im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie wurde aufbauend auf einer metaanalytischen Arbeit von Hollis et al. (2017) konzipiert.&#13;
Hierzu erfolgte im Rahmen eines systematischen Reviews zunächst eine ausführliche Literaturrecherche, welche einen Studienzeitraum bis einschließlich 24. November 2019 einschloss. Anschließend erfolgte die Datenerhebung inklusive Dokumentation unterschiedlicher Aspekte der menschlichen Interaktion. &#13;
Diese Arbeit konnte hierdurch initial insgesamt 97 Studien einschließen. Nach Ausschluss mehrerer Studien, welche in der detaillierten Datenauswertung entweder keinerlei menschliche Interaktion oder aber lediglich Interaktion in Form von Supervision enthielten, resultierten insgesamt 64 Einzelstudien, die in die qualitative Auswertung der menschlichen Interaktion einbezogen wurden.&#13;
Hierbei zeigte sich unabhängig vom untersuchten Krankheitsbild in n = 50 Studien mindestens eine geringe Effektstärke, sodass für die Mehrzahl der untersuchten Studien mit digitalen Therapien Anzeichen klinischer Wirksamkeit bestand. Von diesen Studien wurden n = 5 Studien mit standardisierter Interaktion, n = 3 mit individualisierter Interaktion und die restlichen n = 42 Studien mit semi-individualisierter Interaktion gestaltet. Unabhängig von der zu Grunde liegenden Störung konnte für die Mehrheit der psychiatrischen Krankheitsbilder gezeigt werden, dass menschliche Interaktion einen positiven Einfluss auf die Wirksamkeit von digitalen (Psycho-) Therapien bei Kindern und Jugendlichen darstellt. Mit Ausnahme von Autismus-Spektrum-Störungen zeigte sich dabei für alle Krankheitsbilder ein Vorteil von mindestens semi-individualisierter gegenüber rein standardisierter Interaktion. Es konnte damit aufgezeigt werden, dass semi-individualisierte Formate in dieser Arbeit tendenziell sogar größere Effektstärken als vollständig individualisierte Formen zeigten, jedoch blieb die Aussagekraft darüber, ob individualisierte Formate einen zusätzlichen Vorteil für die Wirksamkeit bieten können aufgrund des homogenen Verteilungsmuster der eingeschlossenen Studien mit überwiegender semi-individualisierter Interaktion eingeschränkt.  Da die vorliegende Arbeit sich auf einen Zeitraum bis einschließlich November 2019 bezog, sind Entwicklungen durch die COVID19-Pandemie in dieser Untersuchung noch nicht berücksichtigt, was als zusätzliche Schwachstelle der Arbeit angesehen werden kann. Zusätzlich fiel auf, dass sich beobachtete Effektstärken in Abhängigkeit der zu Grunde gelegten Kontrollgruppe unterschieden und die Effekte tendenziell größer waren, wenn die digitale Therapie mit einer nicht-aktiven Kontrollgruppe verglichen wurde. Dies könnte möglicherweise zu einer Überschätzung der Effektstärken geführt haben.&#13;
Zusammenfassend lässt sich anhand der vorliegenden Arbeit aber ein positiver Einfluss von menschlicher Interaktion im Rahmen von digitalen Therapien bei Kindern und Jugendlichen bestätigen. Da sich die heutige Medizin auch zunehmend in den präventiven Sektor verlagert, wird an dieser Stelle auch ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden müssen, dass mit Hilfe präventiver Modelle das Auftreten einer psychiatrischen Erkrankung möglicher-weise sogar gänzlich verhindert oder aber zumindest eine frühzeitige Diagnostik ermöglicht werden könnte.
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<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/183225</guid>
<dc:date>2026-09-10T00:00:00Z</dc:date>
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