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<title>4 Medizinische Fakultät</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42130</link>
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<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 23:07:43 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-10-28T23:07:43Z</dc:date>
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<title>Professional and Academic Pre-Qualifications in Medical Education: Associations with Academic Success, Study Satisfaction, and Career Preferences</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/185062</link>
<description>Professional and Academic Pre-Qualifications in Medical Education: Associations with Academic Success, Study Satisfaction, and Career Preferences
Schröpel, Carla Luisa
Jedes Jahr bewerben sich signifikant mehr Personen um einen Medizinstudienplatz, als Plätze zur Verfügung stehen. Um geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu identifizieren, kommen international Auswahlverfahren zum Einsatz. In Deutschland werden im Rahmen eines quotenbasierten Zulassungssystems neben kognitiven Kriterien unter anderem auch praktische Vorqualifikationen berücksichtigt. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, welche Bedeutung sie für den weiteren Studienverlauf haben. Die vorliegende kumulative Dissertation zielt darauf ab, in diesem Bereich einen Beitrag zu leisten, indem in drei Studien Medizinstudierende mit berufspraktischen Vorqualifikationen hinsichtlich zentraler Indikatoren der medizinischen Ausbildung (Studienerfolg, Studienzufriedenheit und Facharztpräferenzen) untersucht werden.&#13;
Dabei werden im Rahmen des Dissertationsprojekts unter dem Oberbegriff „berufspraktische Vorqualifikationen“ (1) eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Bereich, (2) ein abgeschlossenes Studium und (3) ein Freiwilligendienst mit einer Mindestdauer von 11 Monaten definiert. Die Datengrundlage bildet eine Querschnittsbefragung an allen fünf medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg. Insgesamt nahmen N = 2370 Medizinstudierende verschiedener Semesterstufen (drittes, sechstes und zehntes Semester sowie Praktisches Jahr) teil. Rund 28% der Studienteilnehmenden geben an, vor dem Studium eine Berufsausbildung absolviert zu haben (überwiegend im Rettungsdienst oder in der Krankenpflege). Insgesamt 6% haben zuvor ein Studium abgeschlossen, mehrheitlich in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) oder anderen medizinischen Studiengängen und 23% geben einen absolvierten Freiwilligendienst an (v.a. in der Gesundheitspflege). &#13;
Studie 1 untersucht den Zusammenhang zwischen den drei berufspraktischen Vorqualifikationen und Studienerfolg, der anhand verschiedener Erfolgsparameter operationalisiert wird (Note im Ersten und Zweiten Staatsexamen, Prüfungswiederholungen, Einhaltung der Regelstudienzeit). Studie 2 ergänzt diese objektiven, leistungsbezogenen Indikatoren um die subjektive Studienzufriedenheit. Dabei werden Unterschiede zwischen Medizinstudierenden mit und ohne berufspraktischen Vorqualifikationen untersucht und Zusammenhänge mit der Anwendung tiefenorientierter Lernstrategien, sowie der Studienfinanzierung durch Teilzeittätigkeiten in einem Strukturgleichungsmodell (SEM) analysiert. Studie 3 richtet den Blick auf zukünftige Perspektiven und befasst sich mit den Karrierewünschen von Medizinstudierenden mit verschiedenen berufspraktischen Vorqualifikationen. In einem linear gemischten Modell wird dabei untersucht, welchen Beitrag berufspraktische Vorqualifikationen und berufliche Interessenorientierungen hinsichtlich des Interesses an einer landärztlichen Tätigkeit leisten. &#13;
Die Ergebnisse von Studie 1 zeigen, dass berufspraktische Vorqualifikationen keinen Vorteil in Bezug auf den Studienerfolg mit sich bringen. Post-hoc durchgeführte explorative Analysen weisen jedoch auf Zusammenhänge zwischen berufspraktischen Vorqualifikationen und der Art der Studienfinanzierung hin. Diese Befunde werden in Studie 2 erweitert, wobei die Analysen zeigen, dass die Finanzierung des Studiums durch Teilzeittätigkeiten bei Medizinstudierenden mit vorheriger Berufsausbildung oder abgeschlossenem Studium zwar mit einer geringeren Zufriedenheit mit den Studienbedingungen einhergeht, jedoch mit einer höheren Zufriedenheit bezüglich der Bewältigung von Studienbelastungen. Dies unterstreicht die Bedeutung von beruflichen Tätigkeiten als potenziellen Resilienzfaktor. In Studie 3 zeigen sich hinsichtlich der Präferenzen für verschiedene Facharztweiterbildungen insbesondere für Studierende mit einer Berufsausbildung im medizinischen Bereich, beziehungsweise einem Freiwilligendienst, Unterschiede zu Studierenden ohne die entsprechende Vorqualifikation. Die größte Effektstärke besteht für Medizinstudierende mit einer Berufsausbildung in Bezug auf ein gesteigertes Interesse an einer Facharztweiterbildung im Bereich Anästhesiologie. Die Studie kann jedoch keinen Zusammenhang zwischen berufspraktischen Vorqualifikationen und dem Interesse an einer landärztlichen Tätigkeit feststellen.&#13;
Insgesamt leistet diese Dissertation einen wichtigen Beitrag zur Erforschung einer Gruppe von Medizinstudierenden, die im Rahmen des Quotensystems im Zulassungsverfahren gezielt berücksichtigt wird, zu deren Studienverlauf jedoch bislang nur wenige wissenschaftliche Befunde vorliegen. Damit trägt diese Dissertation zur Weiterentwicklung der Forschung zu fairen Zulassungsverfahren und zur Diversifizierung der Studierendenschaft in der Medizin bei.
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<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/185062</guid>
<dc:date>2026-10-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Veränderung des Volumenstatus und der Körperzusammensetzung unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/185034</link>
<description>Veränderung des Volumenstatus und der Körperzusammensetzung unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit
Eberbach, Margarethe Sophie Marie Luise
Ziel dieser Studie war es, die Wirkung von SGLT2-Inhibitoren auf Volumensta-&#13;
tus und Körperzusammensetzung bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit&#13;
(CKD) und Nierentransplantat-Empfängern (NTx) mittels Body Composition&#13;
Monitor (BCM) zu untersuchen. Eingeschlossen wurden 64 nichtdialysepflichtige&#13;
Patienten (n = 42 CKD, n = 22 NTx) der Stadien G1–G4. Über&#13;
sechs Monate wurden Veränderungen des Volumenstatus sowie klinische und&#13;
laborchemische Parameter und deren Korrelationen analysiert. CKD-Patienten&#13;
zeigten eine signifikante Abnahme der Überwässerung (OH) und des Körper-&#13;
gewichts, NTx-Patienten hingegen nicht. Eine höhere Ausgangs-OH korrelierte&#13;
negativ mit der OH-Korrektur in beiden Kohorten, ohne Hinweise auf eine&#13;
Exsikkose. Intrazellulärwasser, Fett- und Magergewebsmasse zeigten keine&#13;
Veränderungen; die Gewichtsabnahme beruhte entsprechend auf der Redukti-&#13;
on der OH. Die OH-Reduktion ging mit einem Anstieg von Hämoglobin und&#13;
Hämatokrit sowie tendenziell erhöhter Renin- und Aldosteron-Aktivität einher.&#13;
Parallel korrelierte die Abnahme von NT-pro-BNP positiv mit der OH-Reduktion.&#13;
Bei NTx-Patienten zeigte sich lediglich ein früher Aldosteron-Anstieg, vermutlich&#13;
infolge transplantationsbedingter Denervierung. Die eGFR korrelierte in beiden&#13;
Kohorten positiv mit der Glukosurie und blieb nach initialem Abfall stabil. In der&#13;
CKD-Kohorte war die Glukosurie signifikant mit der OH-Korrektur assoziiert.&#13;
CKD-Patienten zeigten eine signifikante Reduktion der Albuminurie, die in der&#13;
univariaten und multivariaten Analyse eng mit der Korrektur der Überwässerung&#13;
nach sechs Monaten assoziiert war, während bei NTx-Patienten lediglich ein&#13;
Trend bestand. Eine aprotinin-sensitive Proteaseaktivität, bei 83 % der CKDPatienten&#13;
nachweisbar, korrelierte positiv mit Albuminurie und OH und zeigte&#13;
nach sechs Monaten insbesondere bei hohen Ausgangswerten eine deutliche&#13;
Abnahme. Da aberrant filtrierte Serinproteasen über ENaC-Aktivierung Natriumund&#13;
Wasserretention fördern, stellt dieser Befund einen möglichen Mechanis-&#13;
mus für die Korrektur der OH dar. Insgesamt zeigte die Doktorarbeit auf, dass&#13;
SGLT2-Inhibitoren die Überwässerung bei CKD und NTx zurückdrängen, was&#13;
die positiven Effekte dieser Substanzklasse auf klinische Endpunkte erklären&#13;
könnte.
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<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/185034</guid>
<dc:date>2026-10-27T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Quantitative Analyse von EKG-Parametern in vokalisierenden Makaken</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/185001</link>
<description>Quantitative Analyse von EKG-Parametern in vokalisierenden Makaken
Handke, Paula
Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen spontanen Lautäußerungen und kardiovaskulären Parametern bei Makaken (Macaca fascicularis). Ziel der Studie ist es, EKG-Parameter quantitativ zu analysieren. Dabei wird untersucht, ob sich diese Parameter im Zeitraum von zwei Sekunden vor bis zwei Sekunden nach einer Lautäußerung verändern, um mögliche physiologische Zusammenhänge zwischen dem Herz-Kreislauf-System und spontaner Stimmbildung aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen zur besseren Verständigung der evolutionären Grundlagen menschlicher Sprache beitragen.
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<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/185001</guid>
<dc:date>2026-10-26T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Investigating epigenetic dysregulation of Nociceptin opioid peptide receptor (NOP) in eating and weight disorders</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/184641</link>
<description>Investigating epigenetic dysregulation of Nociceptin opioid peptide receptor (NOP) in eating and weight disorders
Neuser, Nicole
In dieser Arbeit werden DNA Methylierungsgrade des NOP-Rezeptor-Gens im Zusammenhang mit Adipositas und Binge-Eating-Störung (BED) untersucht mit dem Ziel, potenzielle Unterschiede zwischen den Gruppen zu identifizieren. &#13;
&#13;
Charakteristisch für BED sind wiederkehrende Essanfälle ohne anschließende kompensatorische Maßnahmen. Zudem tritt die Störung häufig gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen auf (Mars et al., 2025). Trotz vielseitiger verfügbarer Therapieoptionen bleiben Remissionsraten oft unzureichend (Solmi et al., 2024).  &#13;
Die Epigenetik befasst sich mit der Untersuchung Veränderungen der Genaktivität oder -funktion, die nicht auf einer Veränderung der DNA-Sequenz selbst beruhen (Dupont et al., 2009). Im Fokus dieser Arbeit steht die DNA-Methylierung.&#13;
Das NOP-Rezeptorsystem ist an der Regulierung des Fressverhaltens und der Energiehomöostase beteiligt. In Tier- und Humanstudien gibt es Hinweise aus eine Beteiligung des Gens an Binge Eating und Adipositas (Micioni Di Bonaventura et al., 2019).&#13;
&#13;
In dieser Arbeit wurden 229 Teilnehmende (130 mit BED, 99 ohne BED) untersucht. Die Gruppen sind vergleichbar in Alter und BMI. Mittels Pyrosequenzierung wurden drei CpG-Stellen im ersten Intron des NOP-Rezeptors auf ihr DNA Methylierungsniveau hin analysiert. Es ergaben sich keine generellen Unterschiede zwischen den Gruppen, es wurde jedoch eine Interaktion von Geschlecht und BED-Status gefunden. Männer mit BED zeigten höhere DNA Methylierung an einer der drei CpG Stellen. Es fanden sich keine BMI-Korrelationen mit DNA Methylierungswerten.&#13;
Die Ergebnisse verdeutlichen die Vielschichtigkeit epigenetischer Regulation bei BED, mit möglichen geschlechts- und ortsspezifischen Effekten. &#13;
Stärken der Studie sind die klinisch gut charakterisierte Stichprobe und standardisierte Methoden; Einschränkungen betreffen u. a. die geringe Zahl männlicher Teilnehmer, die Analyse peripherer DNA und das Querschnittsdesign. &#13;
Zukünftige Forschung sollte größere, geschlechtsausgewogenere Kohorten, weitere Kontrollgruppen, genomweite Ansätze und weitere Kandidaten Gene einbeziehen.
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<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/184641</guid>
<dc:date>2026-10-22T00:00:00Z</dc:date>
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