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<title>TOBIAS-lib - Publikationen und Dissertationen</title>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/42126</id>
<updated>2026-08-24T22:43:21Z</updated>
<dc:date>2026-08-24T22:43:21Z</dc:date>
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<title>Therapeutische Ansatzpunkte der MLL rearrangierten Leukämie</title>
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<name>Fischer, Jacqueline Marie</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/182489</id>
<updated>2026-08-24T11:10:33Z</updated>
<published>2026-08-24T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Therapeutische Ansatzpunkte der MLL rearrangierten Leukämie
Fischer, Jacqueline Marie
Akute Leukämien mit MLL-Rearrangements sind besonders aggressive hämatologische Erkrankungen mit schlechter Prognose, besonders im Kindesalter. Konventionelle Therapien zeigen hier oft nur unzureichende Wirksamkeit. Die vorliegende Dissertation liefert wesentliche neue Einblicke in die molekulare Pathogenese der MLLr-Leukämien und identifiziert mit PLK-1 und NOTCH1 zwei zentrale onkogene Signalachsen, die maßgeblich zur Aufrechterhaltung des malignen Phänotyps beitragen. Mittels CRISPR/Cas9-Technologie wurden MLL-AF4- und -AF9-Leukämiezellen aus Nabelschnurblut und Knochenmark generiert, entsprechend einem kindlichen und erwachsenen MLLr-Modellsystem, wodurch entscheidende Erkenntnisse zum Einfluss des Zellursprungs (cell of origin) auf die Leukämogenese gewonnen werden konnte.&#13;
Im kindlichen MLLr-Zellmodell wurde PLK-1 als zentraler onkogener Treiber identifiziert, dessen hohe Expression mit einer ausgeprägten Sensitivität gegenüber der PLK-1-Inhibition durch Volasertib korreliert. Volasertib zeigte konsistent starke anti-leukämische Effekte in präklinischen Modellen, Zelllinien und Patientenproben. Die geringere Wirksamkeit von Volasertib in erwachsenen MLLr-Zellen ließ sich durch einen Feedback-Mechanismus über Aurora Kinase A erklären: eine Kombinationstherapie mit dem Aurora-Kinase-A-Inhibitor Alisertib führte hier zu synergistischen antileukämischen Effekten und eröffnet somit auch für erwachsene MLLr-Patienten neue therapeutische Perspektiven. Zusätzlich zu PLK-1, konnte in den beiden Modellsystemen MLL-AF4 und MLL-AF9, NOTCH1 und NOTCH1-assoziierte Gene als relevante onkogene Treiber identifiziert werden. Die gezielte Hemmung des NOTCH1-Signalwegs mit dem SERCA-Inhibitor CAD204520 führte zu einer signifikanten Reduktion der Proliferation und Viabilität von MLLr-Zellen, ohne das Differenzierungsverhalten oder die Morphologie zu beeinflussen. Zusätzlich zeigte sich eine Reduktion des NOTCH1-Rezeptors und eine Herunterregulierung onkogener Zielgene wie MYC, CDK1 und CXCR4. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial einer zielgerichteten, molekular geführten Therapie der MLLr-Leukämie.&#13;
Die Ergebnisse betonen die biologische Bedeutung des Zellursprungs und die Notwendigkeit personalisierter Therapieansätze.
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<dc:date>2026-08-24T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Die Rolle von neutrophilem und thrombozytärem ADAM10 und ADAM17 auf die Aktivierung, Rekrutierung und Migration von Neutrophilen und Thrombozyten-Neutrophilen-Komplexen im Rahmen der akuten pulmonalen Inflammation</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/182488" rel="alternate"/>
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<name>Fuhr, Anika Silvia</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/182488</id>
<updated>2026-08-24T10:49:20Z</updated>
<published>2026-08-24T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Die Rolle von neutrophilem und thrombozytärem ADAM10 und ADAM17 auf die Aktivierung, Rekrutierung und Migration von Neutrophilen und Thrombozyten-Neutrophilen-Komplexen im Rahmen der akuten pulmonalen Inflammation
Fuhr, Anika Silvia
Das ARDS ist ein häufiges Krankheitsbild in der Intensivmedizin, das mit einer Letalität&#13;
von 25 bis 40% einhergeht. Pathophysiologisch liegt dem ARDS eine akute pulmonale In-&#13;
flammation zugrunde, die das Lungengewebe neben den auslösenden Faktoren schwer&#13;
schädigt und zu einer deutlichen Funktionseinschränkung führt. Ein besseres Verständnis&#13;
der pathophysiologischen Abläufe und der Immunantwort ist entscheidend, um neue thera-&#13;
peutische Ansätze gezielt entwickeln zu können. Inflammatorische Prozesse werden durch&#13;
die Proteasen ADAM10 und ADAM17 beeinflusst, die viele an einer Inflammation beteiligte&#13;
Substrate spalten. Da diese Spaltung sowohl pro- als auch antiinflammatorische Auswirkun-&#13;
gen haben kann, ist eine systemische Inhibition der ADAMs für die Grundlagenforschung&#13;
problematisch und kann auch im klinischen Gebrauch mit Schwierigkeiten verbunden sein.&#13;
Daher ist das Wissen um zellspezifische Effekte der Proteasen wichtig und muss detailliert&#13;
untersucht werden. Gegenstand dieser Arbeit war daher die Rolle von neutrophilem und&#13;
thrombozytärem ADAM10 und ADAM17 auf die Aktivierung, Rekrutierung und Migration&#13;
von Neutrophilen und PNCs im Rahmen der akuten pulmonalen Inflammation.&#13;
&#13;
Die Bearbeitung des Projektes erfolgte vornehmlich in einem murinen Modell der LPS-&#13;
induzierten pulmonalen Inflammation. 24 Stunden nach Inflammationsbeginn wurde die&#13;
Migration von Neutrophilen und PNCs, sowie die Oberflächenexpression der Adhäsions-&#13;
moleküle durchflusszytometrisch quantifiziert. Weitere Adhäsionsmoleküle wurden immun-&#13;
histologisch visualisiert und quantifiziert. Vier Stunden nach Inflammationsbeginn wurden&#13;
die Konzentrationen von Aktivierungsmarkern und Zytokinen in der BAL gemessen, sowie&#13;
die PCRs mit dem Lungengewebe durchgeführt. Auch die Ermittlung der Permeabililtät&#13;
mittels Gesamtproteingehalt in der BAL fand vier Stunden nach LPS-Inhalation statt. Die&#13;
systemische Inhibition der ADAMs erfolgte eine Stunde vor der LPS-Inhalation. Die in vitro&#13;
Daten wurden mit frisch isolierten humanen Neutrophilen, sowie den Zelllinien H441 und&#13;
HMEC-1 durchgeführt.&#13;
&#13;
Beobachtet wurde, dass die systemische Inhibition von ADAM10 und ADAM17 in vivo und&#13;
in vitro, sowie der Knockout beider Proteasen auf Neutrophilen in vivo, die Migration von&#13;
Neutrophilen und PNCs in den Alveolarraum verringerten, während das Fehlen der ADAMs auf Thrombozyten keinen Effekt auf die Migration hatte. Die Aktivität der Neutrophilen und&#13;
Thrombozyten wurde lediglich durch ADAM17 verändert. TNFα wurde durch die Knockouts&#13;
von ADAM10 vermehrt ausgeschüttet, und durch das Fehlen von ADAM17 weniger freige-&#13;
setzt. In den ADAM10CUP-Tieren war weniger CXCL1 in die BAL ausgeschüttet, die CX-&#13;
CL2/3-Freisetzung wurde durch alle Knockouts reduziert. Die Adhäsionsmoleküle auf Neu-&#13;
trophilen, Thrombozyten und PNCs waren in den Knockout-Mauslinien unterschiedlich be-&#13;
einflusst. Auf Neutrophilen stach die Oberflächenexpression von CD44 und CD62L heraus.&#13;
CD44 war in den ADAM10CUP-Tieren erhöht und CD62L in den ADAM17CUP-Tieren. Auf&#13;
Thrombozyten und PNCs fiel auf, dass CD44 in den ADAM10PF4-Tieren stark vermehrt auf&#13;
der Oberfläche exprimiert wurde. Die mikrovaskuläre Permeabilität wurde durch die Knock-&#13;
outs nicht beeinflusst, obwohl die Oberflächenexpression endothelialer Adhäsionsmoleküle&#13;
durch das Fehlen der ADAMs verändert wurde. Zudem konnte beobachtet werden, dass&#13;
der TNFR1-Signalweg durch die Inhibition der ADAMs aktiviert wurde, wohingegen der&#13;
TNFR2-Signalweg gehemmt worden ist. Als Ausblick für weitere Forschungsprojekte wur-&#13;
de die Akkumulation der Neutrophilen in der Lunge in einem Ventilator-induzierten Modell&#13;
der Lungenschädigung histologisch untersucht. Diese war sowohl nach systemischer Inhi-&#13;
bition als auch durch alle vier konditionalen Knockouts verringert.&#13;
&#13;
Diese Arbeit zeigt einen Einblick auf die die zellspezifische Wirkung der Proteasen ADAM10&#13;
und ADAM17 auf Neutrophilen und Thrombozyten in der akuten pulmonalen Inflammation.&#13;
Die erhobenen Daten zur Migration, sowie der Aktivierung und Rekrutierung von Neutro-&#13;
philen durch ADAM10 und ADAM17 stützen aktuelle Studien zu den ADAMs in verschiede-&#13;
nen inflammatorischen Krankheitsbildern. Besonders ist die detaillierte Untersuchung des&#13;
Migrationsweges durch Beobachtung der Akkumulation der Zellen in vier Kompartimenten.&#13;
Außerdem erweitert diese Arbeit aktuelle Studien vor allem im Hinblick auf die Rolle der&#13;
Thrombozyten und PNCs, sowie die thrombozytären Proteasen. Auch das weitgehend un-&#13;
erforschte Zusammenspiel von neutrophilem ADAM10 und ADAM17 mit endothelialen Ad-&#13;
häsionsmolekülen, sowie der Einfluss der Inhibition der Proteasen auf die TNF-Signalwege&#13;
in Neutrophilen wurde in dieser Arbeit beleuchtet.&#13;
&#13;
Zudem ist dieses Projekt Grundstein für weitere bedeutende Folgeprojekte, in denen endo-&#13;
theliales ADAM10 und ADAM17, klinisch relevantere Inflammationsmodelle, wie beispiels-&#13;
weise VILI, und die Wirkungsweise der ADAMs auf molekularer Ebene detaillierter unter-&#13;
sucht werden können. Damit bildet es einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung im&#13;
Bezug auf das ARDS und ist ein weiterer Baustein hin zu den dringend benötigten kausalen&#13;
Therapieansätzen gegen das ARDS.
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<dc:date>2026-08-24T00:00:00Z</dc:date>
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<title>The Effect of OFF-Pathways on the Human ERG Oscillatory Potentials</title>
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<name>Passauer, Johannes Karl Andreas David</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/182475</id>
<updated>2026-08-22T01:03:33Z</updated>
<published>2026-08-21T00:00:00Z</published>
<summary type="text">The Effect of OFF-Pathways on the Human ERG Oscillatory Potentials
Passauer, Johannes Karl Andreas David
Human OPs are a group of high-frequency, low-amplitude wavelets superimposed on the ascending limb of the b-wave of the ffERG. Therefore, a bandpass filter between 75–300 Hz is required to properly isolate them. Despite extensive research, the cellular origin of OPs remains unresolved, with a potential contribution by the OFF-pathway being debated.&#13;
The present study investigated the extent to which the OFF-pathway contributes to OPs. FfERG measurements were obtained from 15 participants. The ffERG protocol was adapted from the ISCEV standard protocol, with particular emphasis on systematically increasing the stimulus duration in several steps. In addition to standard extractions, the measurements were analyzed using a complex Morlet wavelet transform and frequency-specific filtering. The results revealed a reduction in energy, particularly in later response components and in higher- frequency ranges of responses to higher luminance levels and longer stimulus durations compared with the standard duration. This effect was most pronounced at the highest luminance.&#13;
Altogether, it can be concluded that the findings provided evidence for a likely influence of the OFF-pathway on OPs. Since the observed effects were limited to a specific range, a modulatory function of the OFF-pathway can be assumed. Furthermore, the influence of the OFF-pathway showed variability with respect to the applied luminance.
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<dc:date>2026-08-21T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Sicherheitsanalyse und Ergebnisse des intrakoronaren Acetylcholin-Provokationstests bei Patienten mit Myokardinfarkt und nicht-stenosierten Koronararterien (MINOCA) im Vergleich zu Patienten mit stabiler Angina pectoris und nicht-stenosierten Koronararterien</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/182464" rel="alternate"/>
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<name>Probst, Sabine</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/182464</id>
<updated>2026-08-22T01:08:21Z</updated>
<published>2026-08-21T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Sicherheitsanalyse und Ergebnisse des intrakoronaren Acetylcholin-Provokationstests bei Patienten mit Myokardinfarkt und nicht-stenosierten Koronararterien (MINOCA) im Vergleich zu Patienten mit stabiler Angina pectoris und nicht-stenosierten Koronararterien
Probst, Sabine
Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die Häufigkeit von Koronarspasmen während der Acetylcholin-Testung sowie die Sicherheit der Testung bei Patienten mit MINOCA zu analysieren und die Ergebnisse einer Vergleichsgruppe von Patienten mit stabiler Angina pectoris und nicht-stenosierten Koronararterien gegenüberzustellen.
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<dc:date>2026-08-21T00:00:00Z</dc:date>
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