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<title>TOBIAS-lib - Publikationen und Dissertationen</title>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/42126</id>
<updated>2026-10-29T12:54:17Z</updated>
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<title>Leveraging Autoimmunity to Explore Regulatory Mechanisms of Arabidopsis Helper NLRs</title>
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<name>Zuijdgeest, Xander Cornelis Lennart</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/185063</id>
<updated>2026-10-29T02:06:17Z</updated>
<published>2026-10-28T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Leveraging Autoimmunity to Explore Regulatory Mechanisms of Arabidopsis Helper NLRs
Zuijdgeest, Xander Cornelis Lennart
The plant immune system is based on an arsenal of specialized immune receptors that activate immune responses after the perception of pathogen-derived signals. These receptors can be located at the cell surface or inside the cell. The RNLs form a subclade of intracellular immune receptors (NLRs), consisting of two families: ADR1 and NRG1. RNLs act as ‘Helper NLRs’ that do not perceive the pathogen-derived signals directly but instead aid other receptors to mount a full immune response. The outcome of RNL activation appears to vary in amplitude and duration depending on the receptor that initiated the immune response, suggesting that RNL activity is finely tuned. In this PhD thesis, I address the question how Arabidopsis RNL activity is regulated to achieve the desired immune response. &#13;
In the first chapter, I used the autoimmunity observed in a combinatorial RNL mutant (adr1-l1-1 adr1-l2-4 nrg1.1-2) as a proxy to study ADR1-dependent immune responses. We hypothesized that ADR1 is auto-active in the absence of ADR1-L1, ADR1-L2, and NRG1.1. However, we uncovered that the autoimmunity was not directly caused by the absence of other RNLs. Instead, the autoimmunity was caused by an unknown background mutation that we called ‘sith’. Continued investigation should reveal what exactly the sith mutation is and expand our understanding of ADR1-dependent (auto)immune responses. &#13;
In the second chapter, I continued with the initial hypothesis from the previous chapter that ADR1 is redundantly regulated by ADR1-L1, ADR1-L2, and NRG1.1. Using transient expression in Nicotiana benthamiana, we found that expression of NRG1.1 could suppress cell death induced by ADR1. During this investigation, we discovered a putative variant of NRG1.1 generated by alternative splicing. However, we ultimately identified that the suppression of cell death did not correlate with the co-expression of NRG1.1. Nevertheless, the function of the alternatively spliced NRG1.1 isoform requires further investigation, providing grounds for new research directions into RNL function. &#13;
In the final chapter, I focussed on the role of phosphorylation in regulating the activity of Arabidopsis ADR1-L2. Based on our findings, we hypothesize that ADR1-L2 is dynamically regulated by the phosphorylation status of multiple residues. This ‘phosphorylation code’ would allow for the integration of multiple signals into ADR1-L2 to finetune the immune response. Identifying which kinases/phosphatases are involved and how phosphorylation modifies the activity of ADR1-L2 is essential to further improve our understanding of RNL function and their central role in plant immunity. &#13;
Improving our understanding of RNL function and regulation is essential to unlock the full potential of RNLs to enhance crop resistances against pathogens. This work revealed novel insights on how Arabidopsis RNL activity could be shaped by various regulatory mechanisms.; Das Immunsystem der Pflanzen basiert auf einem Arsenal an Immunrezeptoren, die nach der Wahrnehmung von Erregern Immunreaktionen aktivieren. Diese Rezeptoren befinden sich sowohl an der Zelloberfläche als auch im Zellinneren. RNLs sind eine Untergruppe der intrazelluläre Immunrezeptoren (NLRs), bestehend aus zwei Genfamilien: ADR1 und NRG1. RNLs fungieren als ‘Helper NLRs’, die nicht selbst Erreger wahrnehmen, sondern andere NLRs dabei unterstützen, um eine vollständige Immunreaktion zu aktivieren. Das Ergebnis der RNL-Aktivierung variiert je nach Rezeptor, der die Immunität ausgelöst hat, weshalb der RNL-Aktivität fein abgestimmt werden muss. In dieser Doktorarbeit gehe ich auf die Frage ein, wie die Aktivität von Arabidopsis RNLs reguliert wird, um die gewünschten Immunreaktion zu erreichen. &#13;
Im ersten Kapitel benutzte ich der Autoimmunität eine RNL-Mutante (adr1-l1-1 adr1-l2-4 nrg1.1-2) um ADR1-abhängige Immunreaktionen zu studieren. Wir gingen zunächst davon aus, dass ADR1 in Abwesenheit von ADR1-L1, ADR1-L2, und NRG1.1 autoaktiv ist. Jedoch entdeckten wir, dass die Autoaktivität nicht direkt durch die Abwesenheit von andere RNLs verursacht wurde. Stattdessen würde die Autoaktivität durch eine bisher unbekannte Hintergrundmutation verursacht, die wir ‘sith’ nannten. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um herauszufinden was genau die sith Mutation ist und um unser Verständnis von ADR1-abhängigen Immunreaktionen zu verbessern. &#13;
Im zweiten Kapitel setzte ich die Untersuchung der Regulation von ADR1 durch ADR1-L1, ADR1-L2, und NRG1.1 fort. Mithilfe transienter Expression in Nicotiana benthamiana stellten wir zunächst fest, dass die Expression von NRG1.1 den durch ADR1 verursachten Zelltod unterdrücken kann. Innerhalb dieser Analysen konnten wir jedoch eine neue Isoform von NRG1.1 identifizieren. Allerdings letztlich haben wir festgestellt, dass die Unterdrückung des Zelltods nicht mit der Expression von NRG1.1 korreliert. Dennoch sollte die Funktion dieser neuen NRG1.1 Variante weiter untersucht werden, da dies eine neue Richtung innerhalb der Forschung zu RNL-Funktionen eröffnet. &#13;
Im letzten Kapitel untersuchte ich den Einfluss von Phosphorylierung auf die Aktivität von ADR1-L2. Basierend auf unseren Erkenntnissen, haben wir die Hypothese aufgestellt, das ADR1-L2 durch die Phosphorylierung mehrerer Aminosäurereste dynamisch reguliert wird. Dieser ‘Phosphorylierungscode’ ermöglicht die Integration mehrerer Signale und dadurch die Feinabstimmung der Aktivität von ADR1-L2. Die Identifizierung der Kinasen/Phosphatasen welche ADR1-L2 regulieren könnten ist unerlässlich, um die zentrale Rolle der RNLs im pflanzlichen Immunsystem besser zu verstehen.&#13;
Zusammenfassend liefert diese Doktorarbeit neuen Erkenntnissen darüber, wie die Aktivität von Arabidopsis RNLs durch verschiedene Mechanismen reguliert wird. Unser Verständnis von RNL-Funktion zu verbessern ist essenziell, um das volle Potenzial von RNLs zur Verbesserung der Pflanzenresistenz zu verwenden.
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<dc:date>2026-10-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Professional and Academic Pre-Qualifications in Medical Education: Associations with Academic Success, Study Satisfaction, and Career Preferences</title>
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<name>Schröpel, Carla Luisa</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/185062</id>
<updated>2026-10-29T07:25:28Z</updated>
<published>2026-10-28T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Professional and Academic Pre-Qualifications in Medical Education: Associations with Academic Success, Study Satisfaction, and Career Preferences
Schröpel, Carla Luisa
Jedes Jahr bewerben sich signifikant mehr Personen um einen Medizinstudienplatz, als Plätze zur Verfügung stehen. Um geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu identifizieren, kommen international Auswahlverfahren zum Einsatz. In Deutschland werden im Rahmen eines quotenbasierten Zulassungssystems neben kognitiven Kriterien unter anderem auch praktische Vorqualifikationen berücksichtigt. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, welche Bedeutung sie für den weiteren Studienverlauf haben. Die vorliegende kumulative Dissertation zielt darauf ab, in diesem Bereich einen Beitrag zu leisten, indem in drei Studien Medizinstudierende mit berufspraktischen Vorqualifikationen hinsichtlich zentraler Indikatoren der medizinischen Ausbildung (Studienerfolg, Studienzufriedenheit und Facharztpräferenzen) untersucht werden.&#13;
Dabei werden im Rahmen des Dissertationsprojekts unter dem Oberbegriff „berufspraktische Vorqualifikationen“ (1) eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Bereich, (2) ein abgeschlossenes Studium und (3) ein Freiwilligendienst mit einer Mindestdauer von 11 Monaten definiert. Die Datengrundlage bildet eine Querschnittsbefragung an allen fünf medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg. Insgesamt nahmen N = 2370 Medizinstudierende verschiedener Semesterstufen (drittes, sechstes und zehntes Semester sowie Praktisches Jahr) teil. Rund 28% der Studienteilnehmenden geben an, vor dem Studium eine Berufsausbildung absolviert zu haben (überwiegend im Rettungsdienst oder in der Krankenpflege). Insgesamt 6% haben zuvor ein Studium abgeschlossen, mehrheitlich in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) oder anderen medizinischen Studiengängen und 23% geben einen absolvierten Freiwilligendienst an (v.a. in der Gesundheitspflege). &#13;
Studie 1 untersucht den Zusammenhang zwischen den drei berufspraktischen Vorqualifikationen und Studienerfolg, der anhand verschiedener Erfolgsparameter operationalisiert wird (Note im Ersten und Zweiten Staatsexamen, Prüfungswiederholungen, Einhaltung der Regelstudienzeit). Studie 2 ergänzt diese objektiven, leistungsbezogenen Indikatoren um die subjektive Studienzufriedenheit. Dabei werden Unterschiede zwischen Medizinstudierenden mit und ohne berufspraktischen Vorqualifikationen untersucht und Zusammenhänge mit der Anwendung tiefenorientierter Lernstrategien, sowie der Studienfinanzierung durch Teilzeittätigkeiten in einem Strukturgleichungsmodell (SEM) analysiert. Studie 3 richtet den Blick auf zukünftige Perspektiven und befasst sich mit den Karrierewünschen von Medizinstudierenden mit verschiedenen berufspraktischen Vorqualifikationen. In einem linear gemischten Modell wird dabei untersucht, welchen Beitrag berufspraktische Vorqualifikationen und berufliche Interessenorientierungen hinsichtlich des Interesses an einer landärztlichen Tätigkeit leisten. &#13;
Die Ergebnisse von Studie 1 zeigen, dass berufspraktische Vorqualifikationen keinen Vorteil in Bezug auf den Studienerfolg mit sich bringen. Post-hoc durchgeführte explorative Analysen weisen jedoch auf Zusammenhänge zwischen berufspraktischen Vorqualifikationen und der Art der Studienfinanzierung hin. Diese Befunde werden in Studie 2 erweitert, wobei die Analysen zeigen, dass die Finanzierung des Studiums durch Teilzeittätigkeiten bei Medizinstudierenden mit vorheriger Berufsausbildung oder abgeschlossenem Studium zwar mit einer geringeren Zufriedenheit mit den Studienbedingungen einhergeht, jedoch mit einer höheren Zufriedenheit bezüglich der Bewältigung von Studienbelastungen. Dies unterstreicht die Bedeutung von beruflichen Tätigkeiten als potenziellen Resilienzfaktor. In Studie 3 zeigen sich hinsichtlich der Präferenzen für verschiedene Facharztweiterbildungen insbesondere für Studierende mit einer Berufsausbildung im medizinischen Bereich, beziehungsweise einem Freiwilligendienst, Unterschiede zu Studierenden ohne die entsprechende Vorqualifikation. Die größte Effektstärke besteht für Medizinstudierende mit einer Berufsausbildung in Bezug auf ein gesteigertes Interesse an einer Facharztweiterbildung im Bereich Anästhesiologie. Die Studie kann jedoch keinen Zusammenhang zwischen berufspraktischen Vorqualifikationen und dem Interesse an einer landärztlichen Tätigkeit feststellen.&#13;
Insgesamt leistet diese Dissertation einen wichtigen Beitrag zur Erforschung einer Gruppe von Medizinstudierenden, die im Rahmen des Quotensystems im Zulassungsverfahren gezielt berücksichtigt wird, zu deren Studienverlauf jedoch bislang nur wenige wissenschaftliche Befunde vorliegen. Damit trägt diese Dissertation zur Weiterentwicklung der Forschung zu fairen Zulassungsverfahren und zur Diversifizierung der Studierendenschaft in der Medizin bei.; Every year, significantly more individuals apply for places to study medicine than there are places available. To identify suitable applicants, selection procedures are used internationally. Within Germany's quota-based admission system, practical pre-qualifications are taken into account alongside cognitive criteria. However, little is known about their significance for the further course of study. This cumulative dissertation comprises three studies and aims to contribute to this research gap by examining relevant indicators in medical education (academic success, study satisfaction and specialty preferences) among medical students with professional and academic pre-qualifications.&#13;
As part of the dissertation project, the term “professional and academic pre-qualifications” is defined as (1) completed vocational training in the medical field, (2) a completed academic degree, and (3) voluntary service lasting at least 11 months. The data for this dissertation is based on a cross-sectional survey of all five medical faculties in Baden-Württemberg. A total of N = 2,370 medical students from various semesters (3rd, 6th, and 10th semester as well as practical year) participated. Around 28% of the study participants state that they had completed vocational training before their studies (mainly as paramedics or nurses). A total of 6% previously completed an academic degree, mostly in STEM subjects (science, technology, engineering, mathematics) or in other medical degree programs, and 23% state that they had completed voluntary service (mainly in healthcare). &#13;
Study 1 examines the relationship between these three pre-qualifications and academic success, which is operationalized using various success parameters (grades in the first and second state examinations, exam retakes, adherence to the standard period of study). Study 2 complements these objective, performance-related indicators with subjective academic satisfaction. A structural equation model (SEM) is used to examine differences between medical students with and without professional and academic pre-qualifications, and to analyze associations with the application of deep-processing learning strategies and the financing of studies through part-time employment. Study 3 focuses on future prospects, examining the career aspirations of medical students with different pre-qualifications. A linear mixed model is applied to examine the contribution of professional and academic pre-qualifications and career interests to interest in rural medical practice.&#13;
The results of Study 1 indicate that prior professional qualifications do not confer an advantage in terms of academic success. However, post-hoc exploratory analyses suggest a particular association between professional and academic pre-qualifications and the type of study financing. These findings are expanded upon in Study 2, where analyses show that, although financing studies through part-time employment is associated with lower satisfaction with study conditions among medical students with prior vocational training or academic degree, it is associated with higher satisfaction regarding coping with study loads. This points to the importance of part-time employment as a potential resilience factor. Finally, Study 3 shows differences in preferences for various specialist training programs, particularly for students with vocational training in the medical field or voluntary service, compared to students without these pre-qualifications. The greatest effect size is found among medical students with vocational training in terms of increased interest in specialist training in anesthesiology. However, there is no association found between professional and academic pre-qualifications and interest in working as a rural doctor.&#13;
Overall, this dissertation makes an important contribution to research on a group of medical students who are specifically considered in the admissions process under the quota system, but for whom there has been little scientific research on their course of study, so far. This dissertation therefore contributes to research into fair admission procedures and the diversification of the medical student population.
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<dc:date>2026-10-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Molecular Energy Transfer Inside Optical Microresonators in the Strong Coupling Regime</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/185061" rel="alternate"/>
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<name>Kertzscher, Christoph</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/185061</id>
<updated>2026-10-29T02:03:54Z</updated>
<published>2026-10-28T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Molecular Energy Transfer Inside Optical Microresonators in the Strong Coupling Regime
Kertzscher, Christoph
In this work, energy transfer in the strong light-matter coupling regime is investigated. For this purpose, a donor-acceptor pair of J-aggregated dyes is spin-coated onto the mirrors of a tunable Fabry–Pérot microresonator. Donor-acceptor separations are systematically increased from direct contact up to 11 µm. White-light transmission spectra reveal that the system operates in the strong coupling regime and hybrid light-matter states (polaritons) are formed. Fitting a phenomenological Hamiltonian allows for determination of cavity distances and coupling energies. The theoretical analysis shows that certain hybrid polaritons contain contributions from both dyes, connecting donor and acceptor. Fluorescence spectra are recorded to investigate the occurrence of energy transfer if donor and acceptor are strongly coupled to the same microcavity. The shapes of the fluorescence spectra show efficient energy transfer from donor to acceptor for all investigated distances which range from 0 to 11 µm. Within the same measurement, the energy transfer efficiency appears to be independent of donor–acceptor separation. The observed fluorescence features are well explained by a phenomenological Hamiltonian, which models the emerging polariton modes, and rate equations, which model the respective fluorescence intensities. untranslated
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<dc:date>2026-10-28T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Veränderung des Volumenstatus und der Körperzusammensetzung unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit</title>
<link href="http://hdl.handle.net/10900/185034" rel="alternate"/>
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<name>Eberbach, Margarethe Sophie Marie Luise</name>
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<id>http://hdl.handle.net/10900/185034</id>
<updated>2026-10-28T02:05:58Z</updated>
<published>2026-10-27T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Veränderung des Volumenstatus und der Körperzusammensetzung unter Therapie mit SGLT2-Inhibitoren bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit
Eberbach, Margarethe Sophie Marie Luise
Ziel dieser Studie war es, die Wirkung von SGLT2-Inhibitoren auf Volumensta-&#13;
tus und Körperzusammensetzung bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit&#13;
(CKD) und Nierentransplantat-Empfängern (NTx) mittels Body Composition&#13;
Monitor (BCM) zu untersuchen. Eingeschlossen wurden 64 nichtdialysepflichtige&#13;
Patienten (n = 42 CKD, n = 22 NTx) der Stadien G1–G4. Über&#13;
sechs Monate wurden Veränderungen des Volumenstatus sowie klinische und&#13;
laborchemische Parameter und deren Korrelationen analysiert. CKD-Patienten&#13;
zeigten eine signifikante Abnahme der Überwässerung (OH) und des Körper-&#13;
gewichts, NTx-Patienten hingegen nicht. Eine höhere Ausgangs-OH korrelierte&#13;
negativ mit der OH-Korrektur in beiden Kohorten, ohne Hinweise auf eine&#13;
Exsikkose. Intrazellulärwasser, Fett- und Magergewebsmasse zeigten keine&#13;
Veränderungen; die Gewichtsabnahme beruhte entsprechend auf der Redukti-&#13;
on der OH. Die OH-Reduktion ging mit einem Anstieg von Hämoglobin und&#13;
Hämatokrit sowie tendenziell erhöhter Renin- und Aldosteron-Aktivität einher.&#13;
Parallel korrelierte die Abnahme von NT-pro-BNP positiv mit der OH-Reduktion.&#13;
Bei NTx-Patienten zeigte sich lediglich ein früher Aldosteron-Anstieg, vermutlich&#13;
infolge transplantationsbedingter Denervierung. Die eGFR korrelierte in beiden&#13;
Kohorten positiv mit der Glukosurie und blieb nach initialem Abfall stabil. In der&#13;
CKD-Kohorte war die Glukosurie signifikant mit der OH-Korrektur assoziiert.&#13;
CKD-Patienten zeigten eine signifikante Reduktion der Albuminurie, die in der&#13;
univariaten und multivariaten Analyse eng mit der Korrektur der Überwässerung&#13;
nach sechs Monaten assoziiert war, während bei NTx-Patienten lediglich ein&#13;
Trend bestand. Eine aprotinin-sensitive Proteaseaktivität, bei 83 % der CKDPatienten&#13;
nachweisbar, korrelierte positiv mit Albuminurie und OH und zeigte&#13;
nach sechs Monaten insbesondere bei hohen Ausgangswerten eine deutliche&#13;
Abnahme. Da aberrant filtrierte Serinproteasen über ENaC-Aktivierung Natriumund&#13;
Wasserretention fördern, stellt dieser Befund einen möglichen Mechanis-&#13;
mus für die Korrektur der OH dar. Insgesamt zeigte die Doktorarbeit auf, dass&#13;
SGLT2-Inhibitoren die Überwässerung bei CKD und NTx zurückdrängen, was&#13;
die positiven Effekte dieser Substanzklasse auf klinische Endpunkte erklären&#13;
könnte.
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